Franz Josef Glacier, Arthurs Pass, Akaroa, Okains Bay

Nach unserem Besuch bei den Pancake Rocks hatten fuhren wir weiter die West Coast entlang Richtung Süden zum Franz Josef Gletscher. Das Wetter spielte absolut mit und wir hatten hervorragende Aussichten auf die raue Westküstenlandschaft. Wir blieben oft am Straßenrand stehen um die Eindrücke zu genießen.

Die Fahrt ging heute weiter Richtung Süden nach Okapu. Hier in diesem kleinen Ort gibt es die kleinste Jugendherberge Neuseelands mit gerade mal zwölf Betten. Wir mieteten uns auf einem kleinen Campingplatz namens Okapu Beach Camp ein. Sehr sauber und mit direktem Zugang zum Strand. Es regnete, so dass wir uns den Strandbesuch für den nächsten Tag aufhoben. Am nächsten Morgen war nach einem ausgiebigen Frühstück der Strandbesuch angesagt. Wir sammelten Steine über Steine, versuchten unser Angelglück und genossen einfach nur die längste Lagune Neuseelands und das ausgiebige Sonnenbad. Am Abend hatten wir sogar das Vergnügen frische Muscheln zu essen. Am nächsten Tag wollten wir zum Franz Josef Gletscher.

Das Wetter machte uns aber einen Strich durch die Rechnung. Die folgenden Tage sollte es hier regnen und somit änderten wir kurzerhand unsere Reiseroute.

Da wir unbedingt über den Arthurs Pass fahren wollten und auf der Ostseite bestes Wetter angesagt war, entschlossen wir uns Richtung Christchurch zu fahren. Wir wollten uns hier nochmals mit einer Bekanntschaft aus der Schweiz treffen, die ebenfalls mit zwei Kindern in Neuseeland unterwegs war.

Wir besuchten noch das Glacier Information Center, um uns alle Informationen zu dieser Gegend einzuholen, denn in ein paar Wochen werden wir hierher zurückkehren.

Die Fahrt zum Arthurs Pass begann bei vollständigem Regen. Erst als wir mitten in den Bergen waren, ließ dieser etwas nach. Das Bild was sich danach zeigte, war ein ganz anderes als wir bisher von Neuseeland kannten. Große Berge und karge Landschaften türmten sich vor uns auf. Wir konnten große Regenbogen bestaunen und den Wolkenwechsel bewundern. Wir fuhren bis zum nächstgelegenen Campingplatz. Der Lake Pearson Moana RuaWildlife Refuge ist ein kostenloser DOC Campingplatz mit direktem Zugang zum See. Hier gab es ganz viele Enten zu füttern und somit war das Abendprogramm für die Kinder gesichert.

Am nächsten Morgen des 20.12.2017 ging es weiter in Richtung Christchurch nach Akaroa. Die Gegend wird in vielen Reiseführern als landschaftlicher Traum angepriesen. Ja, das war dann auch so. Eine wahnsinnig schöne Aussicht wohin das Auge reichte. Wir suchten uns einen tollen Platz auf einer Farm, von wo man eine atemberaubend schöne Aussicht auf die Meeresbucht genießt. Das Onuku Farm Hostel bot uns eine hervorragende Aussicht, viele Tiere und eine schöne heiße Dusche. Da sich unsere Bekanntschaft auf einem anderen Campingplatz befand, wechselten wir diesen nochmals am nächsten Tag. Der nah am Wasser gelegene Okains Camping Ground war riesig mit bestem Zugang zum Strand und tollem Spielplatz. Man hatte das Gefühl die Kinder der Neuseeländer machen hier alle Sommerferien.

Die nächsten Tage wurden wir etwas müde. Wir alle namen irgendeinen Virus mit und hatten mit Erbrechen zu kämpfen, so dass die nächsten 3 Tage mit Genesung verbracht wurden. Kein weiteres Sightseeing, einfach nur ausruhen und wieder gesundwerden. Keine Ahnung, was wir uns da eingeschleppt haben aber nach 3 Tagen war alles wieder gut, so dass wir am 23.12.2017 eine kleine Sightseeingrunde durch Christchurch machen.

Hier empfehlen wir einen Besuch von Ricarton Busch. Hier findet man Regenwald in seiner ursprünglichen Form mitten in Christchurch. Als Farmer dieses Land vor vielen Jahren kauften, zäunten Sie ca. 1 Hektar Land ein, den sie nie veränderten. Um das Schauspiel zu bewundern muss man durch eine Schleuse gehen und danach kann man viele alte Bäume und Pflanzen bestaunen.

Der 24.12.207 stand auf dem Plan. Heiligabend wollte wir einen ganz besonders schönen Platz anfahren und somit fuhren wir nach Geraldine. Darüber berichten wir Euch aber im nächsten Blogbeitrag.