Kawarau Bridge

 

 

Heute am 29.12.2017 stand ein etwas längerer Trip an mit krönendem Abschluss, den Ihr Euch unten im Video anschauen könnt. Heute ging es den HW 6 entlang in Richtung Kawarau Bridge. Man hätte hier auch viele Wassersportmöglichkeiten, wie z.B. Rafting machen können. Bei der Kulisse ist das bestimmt atemberaubend schön. Unterwegs machten wir noch einen kurzen Stopp am Goldfield Mining Centre im Canyon des Kawarau Rivers.

Leider war es heute schon zu spät für einen Besuch, so dass wir weiterfuhren. Wir kamen dann gegen 16.30 an der Kawarau Bridge an und das Gewusel ließ schon erahnen, dass hier was Tolles passiert. Der ganze Parkplatz war voll und wir machten und gleich ganz aufgeregt auf den Weg. Nachdem sich 1987 der Neuseeländer A.J. Hackett an einem Seil hängend den Pariser Eiffelturm herunterstürzte war ihm die Idee vom Bungee-Jumping geboren. Die Kawarau Bridge war nun eine der ersten kommerziellen Bungee Jump Brücken der Welt.

Seit 1988 springen hier die Menschen an einem Seil 43 Meter in die Tiefe. Auf dem Weg dorthin wurde die Gegend schon wesentlich felsiger als zuvor. Da Tony´s Bruder vor 12 Jahren bereits hier einen Bungeejump wagte, kribbelte es natürlich auch bei Tony. Wir erkundigten uns erstmal und da es auch zu fortgeschrittener Uhrzeit klappte, wurde der Sprung in die Tiefe gleich gebucht. Tony war an diesem Tag die Nummer 489. Unfassbar, wie viele Menschen sich hier in die Tiefe stürzten. Wir mussten noch ca. 45 Minuten warten und dann war es endlich so weit. Irgendwie hatte ich aber das Gefühl, dass ich aufgeregter war als Tony. Aber so ganz kurz davor, war dann endlich die Aufregung da und der Adrenalinkick ziemlich hoch. Ein geiles und unvergessliches Erlebnis.

Die Räumlichkeiten und das ganze Drumherum finde ich ebenfalls sehr beeindruckend. Im Showroom kann man jeden Bungeejump auf einer großen Leinwand aus vielen Perspektiven besichtigen, das macht ziemlich Lust und weckt Interesse selbst zu springen. Das ganze Spektakel ist natürlich nicht ganz billig. Der Gründer hat sich meines Erachtens hier eine tolle Gelddruckmaschine geschaffen.

Als BWLér fange ich dann immer gleich an, den Tagesumsatz hochzurechnen und so weiter. A.J. Hackett must be a very rich man.

Nach diesem unvergleichlichen Kick ging es dann nochmal für 1 Stunde weiter mit dem Auto Richtung Lumsden. Queenstown haben wir ausgelassen, da wir Silvester in der Gegend um den Milford Sound verbringen wollten und unsere Kinder die Innenstädte nicht wirklich mögen. Gegen 21.00 Uhr kamen wir sehr spät in Lumsden an.

Der Ort Lumsden bietet Campern auf seinem alten Bahnhofsgelände einen tollen kostenlosen Campingplatz an. Man kann hier alte Eisenbahnen besichtigen und ein großer Spielplatz ist auch gleich in der Nähe. Und das Ganze ist auch noch sehr sauber und ordentlich. Danke Lumsden, ein toller Platz, den wir gerne weiterempfehlen können. Am Samstag, 30.12.2017 ging es bei Regen weiter in Richtung Milford Sound.