Raglan, Rotorua, Taupo

Vom Mittwoch, 22.11. bis Freitag, 24.11.2017 verbrachten wir unsere Zeit in Raglan. Wir machten einen Abstecher in diese traumhafte Surferregion, weil Tony hier einen Freund treffen wollte, den er vor 12 Jahren in Miami kennen gelernt hat. Dieser befindet sich gerade auf Weltreise und da war es doch schön, dass wir uns hier in Raglan für ein paar Tage getroffen haben. Die Fahrt von Hobbiton nach Raglan war schon sehr schön. Dieser weite Blick mit den wunderbaren Grüntönen. In Raglan angekommen, empfing uns schönster Sonnenschein. Ein Einheimischer empfahl uns den Raglan Kopua Holiday Park. Sehr sauber und ordentlich. Toller kleiner Spielplatz mit einem riesigen Trampolinkissen und ganz besonders toll ist der direkte Zugang zum Strand. Wir stellten unseren Bulli ab und gingen gleich ins Wasser. Es war gerade Ebbe und somit mussten wir ganz schön weit rauslaufen, um die Füße ins Meer zu halten. Unsere Kinder nutzten die Gelegenheit und nahmen gleich ein Schlammbad und bewarfen sich mit Sand. Sie sahen echt lustig aus nach dem ganzen Spektakel. Donnerstag zeigte sich die Sonne von der besten Seite und wir verbrachten einen tollen Tag am Strand. So tolle Strände mit weitem Ausblick hatten wir zuvor noch nie gesehen.

Der Manu Bay gilt als Surferparadies. Bei Surfern gilt diese Ecke als eines der besten Surferregionen weltweit, gerade weil die Wellen so lang sind. Tony gab mit seinem Standup Bord alles, musste aber feststellen, dass es ein bisschen zu groß für diese Wellen ist. Wir genossen das Meer und den Sand. Den Abend ließen wir mit einem kleinen Lauf am Meer ausklingen. Irgendwie fühlte sich das hier wie ein kleines Paradies an. Am nächsten Morgen sollte es weiter nach Rotorua gehen. Nach einem netten Frühstück und dem Packen der Sachen, hielten wir noch beim Spielplatz an. Wir hüpften nochmal in allen Facetten auf diesem riesigen Trampolin und hatten eine Menge Spaß. Wir verabschiedeten uns von Fabian und dann ging es weiter nach Rotorua.

Am Abend des 24.11.2017 kamen wir bei bedecktem Himmel in Rotorua an und checkten ein im Affordable Willowhaven Holiday Park. Hier bekamen wir den letzten Campingplatz für diesen Tag und blieben auch gleich noch für einen weiteren Tag hier. Die Mücken nahmen uns auch gleich in Beschlag. Unglaublich wie viele sich hier auf unserem Auto tumelten. Somit verbrachten wir den Rest des Abends im Auto. Das war auch mal schön gemütlich. Am Samstag, 25.11.2017 machten wir uns auf den Weg, um die Gegend zu erkunden. In Rotorua findet man umfangreiche geothermische Phänomene und die Maori Kultur. Wir besichtigten im Kapoi Park und im Paradies Valley Spring Park die heißen Quellen und buchten für den Abend bei „Mitai“ eine Maori Vorstellung mit Abendessen. Alles sehr eindrucksvoll, wie es so aus der Erde blubbert und qualmt.

Die Abendveranstaltung war sehr schön. Wir haben viel über die Kultur der Maori erfahren, wie sie leben und lebten und hatten die Möglichkeit die maorischen Köstlichkeiten zu essen. Eindrucksvoll sind auch deren Tänze und die Bedeutung hinter dem Ganzen.

Nach diesem gelungenen Tag fielen wir müde ins Bett. Unser Sohn hielt bis 22.00 Uhr durch. Sobald er im Bulli lag, war er im tiefsten Schlummerland. Rotorua ist nach unserem Empfinden ein Ort für Adrenalinjunkies und Outdoorfreaks. Es gibt einfach alles was man sich vorstellen kann. Sicherlich braucht es aber auch hier den richtigen Geldbeutel. Länger wollten wir nicht in Rotorua bleiben, da wir mit den Kindern wieder in die Natur wollten.

Somit ging es am Sonntag, 26.11.2017 den HW 5 entlang Richtung Taupo. Zweigt man nach 14km links ab und fährt weitere 6km die Piste entlang, erreicht man das WaimanguVolcanic Valley. Hier haben wir den Echo Crater und den 60 Grad warmen Frying Pan Lake besichtigt. Die ganze Wanderung ist Kinderwagentauglich. Somit war die Wanderung sehr entspannt. Es ging durch Buschland, an wassergefüllten, dampfenden Kratern vorbei bis hin zu Lake Rotomahana. Schön sind auch die vielen Schwarzen Schwäne, die man an dem See bewundern kann. Wir nahmen am Ende der Wanderung den Bus für die Rücktour. Die Kinder haben toll mitgemacht, waren dann aber auch ganz schön kaputt. Wir fuhren dann noch weiter zum Thermalgebiet von Waiotapu. Auch hier gibt es einen tollen Einblick in die geothermische Welt. Allerdings ist der Eintritt auch nicht gerade günstig. Wir zahlten bereits bei der ersten Wanderung um die 30 Euro Eintritt pro Erwachsenen und somit nahmen wir das zweite Thermalgebiet nicht auch noch mit und fuhren weiter den HW 5 in Richtung Taupo. Heute regnete es seit langer Zeit mal wieder. In Taupo übernachteten wir auf einem Self Contained Campingplatz von DOC am 5 Mile Bay Path und ließen den Tag mit einem Picknick am Strand ausklingen. In Taupo besichtigten wir den Huka Fall vom Waikato River. Eindrucksvoll, welche Wassermassen sich durch den Wasserfall bewegen. Dann machten wir noch einen Halt beim Bungejumping über dem Waikato River. Keine Angst, wir sind nicht gesprungen.

Der Lake Taupo bedeckt die Krater mehrerer Vulkane. Er ist ca. 616km² groß und ist ein oller Ausgangspunkt für jegliche Arten von Outdoortourismus. Für mehr hatten wir hier aber nicht Zeit, denn wir wollten das gute Wetter der nächsten Tage am Cape Kidnappers nutzen, um die Tölpel zu besichtigen. Somit ging es weiter nach Napier.