Reisemobil Urbanik on Tour

Am Donnerstag, 04.01. ging es weiter Richtung Southland. Bis wir allerdings vom Campingplatz los kamen, war es schon 13.00 Uhr. Das Wetter war gut. Wir gingen noch kurz in Te Anau einkaufen und dann fuhren wir auf den HW 95 Richtung Süden, man muss dann Richtung Weir Roud Rechts nach Wairaki abbiegen und dann immer weiter südwärts an Clifden vorbei auf den HW 99 Richtung Invercargill durch Orepuki.

Unser Ziel war heute Monkey Island. Hier findet man einen kostenlosen Campinplatz mit traumhaften Blick auf Monkey Island und dem Strand. Viele Einheimische machen hier Urlaub oder kommen nach der Arbeit zum Surfen vorbei. Bei Ebbe kann man Monkey Island besuchen. Auf dem kleinen Hügel sind Stufen angebracht, so das man die Spitze ganz leicht erreichen kann. Von dort genossen wir einen tollen Sonnenuntergang. An diesem Stand starteten wir unseren ersten Versuch und fuhren mit dem Bulli direkt am Wasser.

Die Einheimischen haben es uns vorgemacht und somit war die Angst, dass wir stecken bleiben sehr gering. Ein schönes Erlebnis, was wir gleich mit unserer Drohne festgehalten haben. Hier könnt ihr es euch auch gleich nochmal ansehen. Das Toben im Wasser und Matschen im Sand war für die Kinder ziemlich schön. Am Freitag, 05.01.2018 stand Kultur auf dem Programm unsere Tochter wollte mal wieder in ein Museum und unbedingt in eine Gallery. Wir machten einen Halt in Riverton History Museum um einen kleinen Einblick in die Geschichte der Südküste zu bekommen, dann ging es weiter nach Invergargill.

Dies ist Neuseelands südlichste Stadt. Wir fuhren das kostenlose Southland Museum & Art Gallery und den angrenzenden Botanischen Garten an. Im Museum findet man das Motorad aus dem Film „World´s Fastest Indian (mit Herz und Hand). Diese alten Kisten wurden am Oreti Beach getestet. Das Museum ist wirklich toll. Wir konnten Echsen bewundern und streicheln, Vogelarten und Muschelarten Neuseelands bestaunen, weitere Informationen zur Maori Kultur erhalten und zu guter Letzt eine Kunstgalerie besichtigen. Es war eine Ausstellung mit gemalten Kindergesichtern. Ganz wunderschön und nebenan eine Ausstellung mit freigeistlicher Kunst. Unsere Tochter machte zum ersten Mal die Erfahrung mit der Interpretation von Kunst. Es war sehr lustig.

Auch Invergargill an sich möchte ich nicht unerwähnt lassen. Ein kleines charmantes Stadtchen mit Flair. Die Häuser haben einen interessanten Stil und es gibt hier sicher noch mehr zu erkunden als das was wir gemacht haben aber wir wollen Natur und keine Stadt.

Den Abend wollten wir am Oreti Beach ausklingen lassen. Ein atemberaubender Strand für einen tollen West Coast Sonnenuntergang. Der Oreti Beach ist einer der sichersten fahrbaren Strände in Neuseeland. Den machten wir dann auch mit dem Spacy unsichter. Wir hatten riesigen Spaß in die Wellen zu fahren und mit Geschwindigkeit über den Sand zu düsen.

Wir hielten dann auch noch unsere Füße ins Meer. Unsere Kinder machten hier noch die schmerzliche Erfahrung mit einer Qualle in Berührung zu kommen.

Unser Sohn hatte starke Rötungen auf den Oberschenkeln und unsere Tochter an den Händen. Wir waren uns ehrlich gesagt dieser Gefahr gar nicht so bewusst. Es lagen ab und zu mal kleine Quallen mit lila Farbe auf dem Sand. Das die so schmerzhaft brennen, hätten wir nicht gedacht. Zum Glück haben wir ja eine Dusche am Space Camper. Wir wuschen es lange mit warmen Wasser ab und kühlten dann zusätzlich mit Fenistil Salbe so dass der Schreck dann auch relativ schnell wieder gut war. Einheimische berichteten uns, dass die Tiere sogar offene Wunden verursachen können, also bitte vorsichtig sein.

Wir übernachteten dann im Able Onn Innn Holiday Park. Hier gab es wieder Enten über Enten zu bestaunen. Auch wenn dieser Platz direkt an der Straße liegt, war es erstaunlich ruhig. Schön angelegtes Plätzchen mit sehr netten Besitzern.